Über das Sterben und den Tod in neue Dimensionen des Lebens

In unserer Gesellschaft ist der Tod noch immer ein Tabu. Wir fühlen uns unsicher und wissen nicht so recht, wie wir mit der eigenen Trauer oder mit anderen Betroffenen umgehen sollen. Und wir verdrängen nur all zu gern, dass wir eines Tages selbst sterben werden.
Der Blick in die jenseitigen Welten hilft uns, die Angst vor Krankheit und Tod zu überwinden und das Leben neu zu sehen. Und er befähigt uns, anderen Menschen in der letzten Lebensphase beizustehen. Hierbei kann uns die schamanische Praxis sehr helfen.
Schamanen haben seit jeher die anderen Welten bereist, deshalb gelten diese Heiler schon immer als „Wanderer zwischen den Welten“, die auch die Grenzbereiche des Todes kennen und so als Seelengeleiter Sterbenden helfen können. Im Seminar erkunden wir die weiten Landschaften jenseits des Wachbewusstseins und nähern uns Schritt für Schritt einem neuen Verständnis von Leben und Tod.
Wenn wir auf einer besonderen Bewusstseinsreise das Grenzgebiet des Todes berühren, begegnen wir in Wirklichkeit dem Leben. Denn wer den Tod als Ratgeber betrachtet, kommt in Kontakt mit Kreativität, Intuition und neuer Lebensfreude.
Das Seminar ist für Menschen geeignet, die sich mit verborgenen Quellen der Kraft verbinden wollen – um sich selbst zu heilen, oder um Schwerkranke zu begleiten, in der Familie, in Kliniken oder Hospizen. Die Erfahrung dieser schamanischen Arbeit kann uns auch helfen, die Sprache Sterbender besser zu verstehen. Es ist eine Sprache der Bilder, in der die Seele zu Hause ist.

Termin

31. Jan - 4. Feb.
2019

Der Rahmen

Wochenendseminar, in Schloß Wasmuthausen
Es sind KEINE Voraussetzungen notwendig. Jedoch wären die Kenntnisse meines Buches "Schamanische Bewusstseinsreisen" hilfreich.
Mein Buchtipp: Joachim Faulstich, Das Innere Land", Knaur Menssana 2004